Der Verein BEIGEWUM, der ‚Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen‘,
lädt zu einer Diskussionsveranstaltung oben genannten Titels,

Flexicurity in Österreich
Workfare, Prekarisierung und Staat

  • Wie steht die oesterreichische Konzeption von Flexicurity im internationalen Vergleich da?
  • Ist „Hartz IV“ in Oesterreich schon Wirklichkeit?
  • Was ist von der geplanten Mindestsicherung zu erwarten?
  • Ist Flexicurity ein attraktives Angebot besonders fuer Frauen – deren Alltag in der Regel durch hohe Flexibilitätsanforderungen gekennzeichnet, aber meist mit wenig Sicherheit verknüpft ist – oder eher ein Risiko?

Inputs von Marcel Fink (Uni Wien), Helmut Mahringer (WIFO) und
Ingrid Mairhuber (FORBA).
Moderation: Veronika Litschel (AUGE/UG)

Hintergrund:

Die österreichische Regierung hat sich eine Reihe von gesetzlichen Neuerungen für „sozial Schwache“ ausgedacht, zum Teil auch von den Gewerkschaften unterstützt:
Die Novelle zum Arbeitslosenversicherungsgesetz bringt die Einbeziehung freier Dienstverträge in die Arbeitslosenversicherung, aber auch verstärkte Zwangsmaßnahmen für Arbeitslose. Die geplante Mindestsicherung soll vor Armut schützen, setzt aber die vorherigen Verwertung des eigenen Vermögens und „Arbeitswilligkeit“ voraus. Ob ein geplantes neues Kombilohn-Modell zu mehr Jobs führt, ist umstritten.Das neue Arbeitszeitgesetz bringt längere und flexiblere Durchrechnungszeiträume und hilft so Zuschläge zu sparen, andererseits werden für Teilzeitarbeitskräfte Überstundenzuschläge fällig.

Welche Auswirkungen auf Arbeitsverhältnisse und soziale Sicherheit hat diese herrschende Auslegung von „Flexicurity“ und Workfare?

Am Donnerstag, 7. Februar 2008, 19.00 Uhr,
Republikanischer Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien

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