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Alexander Eder, Absolvent der Politikwissenschaft an der Uni Innsbruck, hat eine interessante Diplomarbeit mit einer essentiellen Fragestellung vorgelegt zu:

Prekäre Beschäftigung in Österreich
Ausmaß und Auswirkungen auf die Formen politischer Interessenvertretung

Ein Auslöser für seine Arbeit, schreibt Alex, war die Frage, was getan werden muss, damit Solidarität und die kollektive Organisation von abhängig Beschäftigten auch unter den derzeitigen Umständen zukunftsfähig bleiben kann.

Atypisierung von Arbeit führt schließlich immer auch zu einer Spaltung und Hierarchisierung der ArbeitnehmerInnen. Diesen Tendenzen entgegen zu treten, sollte sowohl für selbstorganisierte Initiativen als auch für eine kämpferische Gewerkschaftsbewegung oberste Priorität haben.Ein unübersehbarer Trend prägt den österreichischen Arbeitsmarkt seit Mitte der 1990er Jahre:
Die Atypisierung und Prekarisierung von Erwerbsarbeit als Begleiterscheinung neoliberaler Wirtschaftspolitik. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird anhand der Beschäftigungsentwicklung der letzten Jahre einmal mehr nachgewiesen, dass die als atypisch bezeichneten Arbeitsverhältnisse massive Zuwächse verzeichnen.

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kopiert aus dem Rundmail:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde aus der Zivilgesellschaft!

Am 29. Februar ist der Jahrestag des Heiligen Precarios, vulgo „San Precario“, der Heilige der prekär Beschäftigten. Das alles ist natürlich ein Jux, und auch der 29. Februar, den es ja nur alle vier Jahre gibt. Der Jux ist allerdings sehr ernst, denn der 29. Februar hat sich zum Aktionstag für die Anliegen von prekär Beschäftigten entwickelt, und es werden von mehreren Seiten bereits Aktionen dafür angedacht. Der nächste 29. Februar ist 2008!

Wir von der Gewerkschaft sind mittlerweile in praktisch keinem Sektor von prekärer Beschäftigung verschont – entweder direkt (zahlreiche prekär Beschäftigte) oder indirekt (Arbeitsplatzverlust durch Auslagerung in prekäre Bereiche). Wir planen daher, diesen Aktionstag aktiv zu nützen. Wir möchten dies gemeinsam tun, und zwar alle Gewerkschaften und der ÖGB, und gemeinsam mit unseren FreundInnen in der Zivilgesellschaft, die in vielen Bereichen von prekärer Beschäftigung betroffen sind und immer wieder ihre Stimme erhoben haben. Wir glauben, dass es Sinn macht, diesen Tag unter ein großes, gemeinsames Motto zu stellen und ein Format zu entwickeln, innerhalb dessen alle Aktionen zu prekärer Beschäftigung zusammen laufen können. Das bringt einfach deutlich mehr Mediensichtbarkeit.

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