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«précaire», das ist nicht gleich «prekär»

Über die jüngere Karriere eines facettenreichen Begriffes, der über den Umweg aus dem Französischen verstärkten Eingang in den aktiven Wortschatz deutscher Sprache findet, dabei allerdings Federn hat lassen müssen.

Wenn wir heute von prekären Verhältnissen sprechen, und wenn das Adjektiv «prekär» in unserem deutschen Sprachgebrauch langsam aber doch zu einem Schlüssel- und Symbolbegriff wird, so hat das wenig damit zu tun, dass die deutsche Sprache seit langem über das Adjektiv «prekär» verfügt und viel damit, dass wir einen französischen Begriff einbürgern.

Wenn wir heute von prekären Verhältnissen sprechen, so hat das kaum damit zu tun, dass die Häufung wenig abgesicherter bis ungesicherter und im weiteren Sinne unsicherer Lebens- und Arbeitsverhältnisse ein historisches Novum darstellen würde oder im Kapitalismus nicht immer schon eine strukturlogische Konsequenz des kapitalistischen Systems gewesen wäre, sondern viel mehr damit, dass in unserer neoliberalisierten Welt die Prekarisierung unserer Lebens- und Arbeitsverhältnisse betrieben wird.
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Diese PowerPoint-Präsentation ‚Die Grenzen der Arbeit‚ ist heute auf dem Blog der work@flex veröffentlicht worden.

Die Präsentation ist herunterladbar und gibt einen Überblick über den Stand atypischer Beschäftigung in Österreich (Freie DienstnehmerInnen, WerkvertraglerInnen etc.), geht auf die besonders betroffenen ein, zeigt strukturelle Folgen und Risiken auf.

Munition und Hintergrundinfos, sicherlich sehr nützlich für den 29. Februar und darüber hinaus. Spread the news, verbreitet das Wissen.

Schrein des San Precario

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Die Heilige Precaria

Heiligenbild

Flickr Gruppe 'euromayday'

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