Alexander Eder, Absolvent der Politikwissenschaft an der Uni Innsbruck, hat eine interessante Diplomarbeit mit einer essentiellen Fragestellung vorgelegt zu:

Prekäre Beschäftigung in Österreich
Ausmaß und Auswirkungen auf die Formen politischer Interessenvertretung

Ein Auslöser für seine Arbeit, schreibt Alex, war die Frage, was getan werden muss, damit Solidarität und die kollektive Organisation von abhängig Beschäftigten auch unter den derzeitigen Umständen zukunftsfähig bleiben kann.

Atypisierung von Arbeit führt schließlich immer auch zu einer Spaltung und Hierarchisierung der ArbeitnehmerInnen. Diesen Tendenzen entgegen zu treten, sollte sowohl für selbstorganisierte Initiativen als auch für eine kämpferische Gewerkschaftsbewegung oberste Priorität haben.Ein unübersehbarer Trend prägt den österreichischen Arbeitsmarkt seit Mitte der 1990er Jahre:
Die Atypisierung und Prekarisierung von Erwerbsarbeit als Begleiterscheinung neoliberaler Wirtschaftspolitik. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird anhand der Beschäftigungsentwicklung der letzten Jahre einmal mehr nachgewiesen, dass die als atypisch bezeichneten Arbeitsverhältnisse massive Zuwächse verzeichnen.

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Krise, Arbeitsbedingungen und Prekarisierung
Auswirkungen und sich ändernde politische Handlungsspielräume!

Die MySpace-Seite des PrekärCafés.
(warum bitte eine MySpace-Seite? :shock:)

Rascher als von vielen vermutet, hat sich das, was vor einem halben Jahr unter Aufhängern wie “Finanzkrise in den USA” die Titelblätter der Zeitungen enterte, zu einer veritablen Krise des Kapitalismus in globalem Maßstab ausgewachsen – und auch die Wucht, mit der die Krise auf den Arbeitsmarkt durchschlägt, kam für viele überraschend. Ausgehend davon, wollen wir die zu erwartenden Auswirkungen auf sich verschärfende Prekarisierungstendenzen und damit verbundene Migrationsregime und patriarchale Arbeitsteilungen diskutieren.
Was ist hier schon konkret absehbar, welche sozialen Gruppen werden wie betroffen sein und durch welche Maßnahmen wird dies umgesetzt werden?

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unter dieser Überschrift einmal nicht Richard Sennett,
sondern Old Boy Adorno:

Bilder von der Parade zum EuroMayDay – sowie Links zu weiteren Bildern – hier im Kellerabteil-Blog.

  1. Das EuroMayDay-Blog Wien hat sich runderneuert, strahlt und blinkt im Lichte des Frühlings.
    Das heißt, es geht losloslos. MayDay!!
  2. Dort gibt es die Übersicht zu den Vorbereitungstreffen, das nächste am 1. April und ab nun wöchentlich. Ort: das feine Amerlinghaus.
  3. Aufruf für den 1. Mai: MayDayParade in Wien, wie auch überall in Europa!

Der Aufruf
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jep, schon wieder ein Video, wieder youtube. Und das ist gut so:

Bericht des augustinTV zum mayday 2007.

Countdown für 2008 läuft übrigens schon. Klar, sind nur mehr eineinhalb Monate.

Heiligenerscheinung
Der Heilige der Chainworker, Prekarisierten, MigrantInnen, Alleinerzieherinnen, …

San Precario!!!

ward am 29. Februar in Mailand, exakt 4 Jahre nach seinem erstmaligen Erscheinen, von vielen Menschen und an den verschiedensten Ecken der Stadt gesehen:

verbreitet durch mayday.at.
Die Vorbereitungen für den ersten Mai laufen an …

“Die Arbeit! Sie ist die einzige wichtige Frage! (…) Wir müssen fragen, wie sich die Arbeit verändert. Meine Generation erlebt eine verrückte Revolution und hat keine Kategorien, um sie zu durchdenken. Der klassische Arbeitnehmer, die ständige Vollzeitbeschäftigung sind abgeschafft. Muss man dem nachtrauern? Ich tue das nicht. Aber wer in prekären Verhältnissen lebt, sollte Rechte haben. Studenten, die Teilzeit arbeiten, sind Arbeiter, die nirgendwo vorkommen. Sie sind voll in den Arbeitsmarkt integriert, aber nicht anerkannt. Politiker und Gewerkschafter tun nichts, verstehen das nicht oder wollen es nicht. Die Leiharbeiter, das Prekariat, sind nicht die Feinde der Arbeiterklasse. Sie sind die heutige Arbeiterklasse.

Zitiert der Perlentaucher in seiner Magazinrundschau aus einem ausführlichen Interview mit dem französischen Schriftsteller Yves Pages in der Zeitschrift Telerama.
Das Interview ist selbstverständlich auf Französisch, diese Sequenz wollte ich dennoch dokumentieren. Vielleicht hat ja jemand Lust, das Interview zu übersetzten?

Im April wird das Heft 1 des Jahrgangs 2008 der Zeitschrift KURSWECHSEL erscheinen.

Das Schwerpunktthema dieses Hefts der “Zeitschrift für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen” wird heißen … na? ja? genau …

PREKARISIERUNG

Anlässlich der Vorbereitungen zum Aktionstag gegen Prekarisierung hat uns die Redaktion des KURSWECHSEL schon vorab die Einleitung, das Editorial, gemailt und zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
(Das vollständige Editorial steht unten als PDF zur Verfügung.)

Editorial (Kurswechsel 1/2008):

Prekarisierung und kritische Gesellschaftstheorie

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Eine interessante, freilich auch traurige PowerPoint-Präsention macht die Runde. Das Thema ‘Einkommensgerechtigkeit’!

Was bedeutet Einkommensgerechtigkeit, welche Folgen hat der Mangel an Einkommensgerechtigkeit. Und wie ist es um die Armutsgefährdung in Österreich bestellt:

Die PPT-Präsentation zum Herunterladen.

Der Dank für die Zusammenstellung geht an den ÖGB-Sekretär für Linz-Stadt. Die Präsentation ist via GPA-djp BildungsBlog und dem Blog der work@flex bei uns gelandet. Das ist gut so und sollte weiterverbreitet und weitergeleitet werden. Also …

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